Das Cabrio: Sommerauto für Liebhaber

Youngtimer-Cabrio

Wenn die Temperaturen steigen wird es Zeit, das eigene Cabrio für die Saison fit zu machen. Wer ein Cabrio besitzt, fährt nicht einfach ein Auto - er vermittelt ein Lebensgefühl. Studien haben ergeben, dass Cabriofahrer als cooler und extrovertierter von Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Hier erfahren Sie, was es bedeutet ein Cabrio zu fahren und ab welchem Baujahr Ihr Cabrio das Kennzeichen wechseln darf. 

Cabrio als Statussymbol

Luxus, Freiheit und Aufmerksamkeit: Diese drei Begriffe verbinden Verkehrsteilnehmer laut Studien am häufigsten mit einem Cabrio und genau diese Eigenschaften verleiten viele Personen zum Kauf eines Cabriolets. Cabrios definieren sich durch die offene Karosserie, die mit einem beweglichen Dach geschlossen und geöffnet werden kann. Während Verdecke heutzutage automatisch im Kofferraum des Fahrzeuges verschwinden, waren diese früher manuell zu bedienen. Hinsichtlich des Verdecks haben Cabrios im Laufe der Zeit große Fortschritte gemacht und erfüllen mittlerweile in Bezug auf die Dichtigkeit und Akustikdämpfung hohe Standards. Viele Cabrio-Modelle sind in einer Coupé-Ausführung gebaut. Die Zweisitzer gelten als elegant und sportlich, da diese oft stärker motorisiert sind. Bei einer Fahrt mit geschlossenem Verdeck ist jedoch meist die Rundum-Sicht begrenzt. Zudem verfügen Cabrio-Coupés meist nur über eine geringe Nutzlast und wenig Platz, wodurch lange Urlaubsreisen erschwert werden. Für längere Fahrten und Familien kann statt eines Zweisitzers auch ein Cabrio-SUV für Fahrspaß und gleichzeitig Komfort sorgen. Durch die verschließbaren Verdecke können Cabrios saisonunabhängig das ganze Jahr über gefahren werden. Jedoch besteht die Möglichkeit ein Saisonnummernschild zu beantragen, welches Ihr Fahrzeug für einen begrenzten Zeitraum von mindestens zwei bis höchstens elf Monaten zulässt. Dieses erspart Ihnen, Ihr Fahrzeug jedes Jahr aufs Neue an- und abzumelden. Ein großer Vorteil, den Ihnen der Ankauf eines Cabrios schafft, ist der hohe Wiederverkaufswert. Cabrios sind diejenigen Fahrzeuge, die über Jahre hinweg den geringsten Wertverlust verzeichnen. Aktuell gilt der BMW Mini mit seinem versenkbaren Softtop aus mehrlagigem Stoffgewebe als Cabrio mit dem größten Wiederverkaufswert.

 

Young- vs. Oldtimer

Seit den 90er Jahren werden circa 20-30 Jahre alte Fahrzeuge, die an der Schwelle zu einem Oldtimer stehen, als Youngtimer bezeichnet. Nicht nur im Alter, auch im Kennzeichen unterscheiden sich diese. Während Youngtimer in der KFZ-Steuer und bei der Versicherung teurer sind, erhalten mindestens 30 Jahre alte Fahrzeuge die kostengünstige Oldtimer-Zulassung per H-Nummernschild. Unter den Youngtimern sind besonders offene Modelle beliebt. Daher steigt bei Ihrem Cabrio-Modell ab einem gewissen Alter auch der Wert. Im Vergleich zu einem Oldtimer bieten Cabrio-Youngtimer besonders in der Ausstattung viele Vorteile. Diese ist meist mit der moderner Fahrzeuge vergleichbar. Klimaanlage, Sitzheizung und elektrische Fensterheber sind in der Regel vorhanden. Auch hinsichtlich der Fahrsicherheit können Youngtimer im Vergleich zu Oldtimern punkten. Gewisse Modifikationen am Fahrzeug können jedoch dazu führen, dass die Zulassungsstelle Ihnen das H-Kennzeichen verweigert. Machen Sie sich daher im Vorfeld schlau, wann und ob Ihnen ein Young- beziehungsweise Oldtimer-Kennzeichen zusteht. Bei besonders seltenen und exotischen Fahrzeugen kann jedoch eine Ausnahme gemacht werden. Der beliebte BMW Z1 galt beispielsweise nach 10 Jahren bereits als Youngtimer.